Tipps & Tricks

Im Zelt zu Hause

Unser Zuhause ist grün und hat meist einen wunderschönen Garten. Es lässt sich schnell aufbauen und passt in einen kleinen Rucksack. Innen ist ausreichend Platz für uns, zwei Isomatten, Schlafsäcke und einen Teil des Gepäcks. Ein Vorzelt dient als Küche und Speisekammer und im Anderen liegen die wasserdicht verpackten Gleitschirme. Die Zeltunterlage wird je nach Untergrund als Schutz für den Boden, Picknickdecke oder auch als Sonnensegel genutzt.

Sturmfest

Wenn der Boden es zulässt befestigen wir das Zelt mit Heringen. Für den Fall, dass der Untergrund zu hart ist, haben wir selbstgenähte Gummischlaufen dabei. Nur noch ein paar Steine suchen, diese als Anker nutzen und das Zelt steht bombenfest. Wir zelten bei jedem Wetter, bei Regen ist es besonders gemütlich im Zelt solange es auch wieder aufhört und die Sonne sich blicken lässt. Achtung beim Zusammenpacken. Die Anzahl der Heringe verringert sich sehr gerne um die Hälfte, wenn man nicht jedes Mal nachzählt.

Schlafmaske, Ohropax und Daunenkissen

Wir haben zwar wenig dabei, verzichten aber nicht auf jeden Luxus. Guter und vor allem langer Schlaf ist uns wichtig. Gerade beim Reisen gönnen wir unserem Körper Ruhe und Zeit die vielen Eindrücke zu verarbeiten.

Unsere Stirnbänder nutzen wir in Norwegen als Schlafmasken, da es hier im Sommer nicht dunkel wird. Wenn wir mal direkt neben der Straße schlafen, kommen die Ohropax zum Einsatz.

Die kleinen Kissenbezüge werden jeden Abend mit Daunenjacken und Pullover gefüllt und dienen so als bequemes Kissen. Leichter und kleiner kann ein Reisekissen gar nicht sein.

Augen auf bei der Zeltplatzwahl

In einer besonderen Naturkulisse zelten ist für uns immer wieder ein Erlebnis, auf das wir nicht verzichten möchten. Wenn man in Kauf nimmt, mehr zu tragen ist aus einer Tageswanderung, schnell eine Zweitageswanderung gemacht. So müssen wir nicht die ganze Strecke an einem Tag gehen, haben mehr Zeit und können auch bekannte Orte wie Trolltunga und Preikestolen mit weniger Menschen erleben.

Die besten Zeltplätze hatten wir bisher immer in den Bergen. Es gibt nichts schöneres, als morgens in einem Bergpanorama aufzuwachen. Aber wie finden wir diese? Auf Wanderkarten kannst du anhand von Höhenlinien flache Ebenen erkennen und die Geländebegebenheit auf Google Maps genauer anschauen. So weißt du schon im Voraus, wo es möglich wäre zu zelten. Vor Ort kannst du dich dann genau umschauen. Wichtig ist eine gerade Fläche und ausreichend Platz. Eine Wasserstelle im Nähe vom Zelt ist immer ein Bonus.

Zelten am Preikestolen
Zelten Nähe Trolltunga

Flexibel unterwegs

Gerade beim Hitchhiken ist es vom Vorteil ein Zelt dabei zu haben. So kann man jeder Zeit an einem Ort bleiben oder von der geplanten Route abweichen und sein Nachtquartier aufschlagen. Wenn wir die gesamte Ausrüstung dabei haben, sind wir etwas lauffaul. Oft suchen wir auch nur einen Platz in der Nähe der Straße, um am nächsten Tag weiterzureisen. In diesem Fall sind wir nicht so anspruchsvoll bei der Zeltplatzwahl. Dank dem Jedermannsrecht können wir in Skandinavien fast überall unser Zelt aufstellen. Die langen Tage in Norwegen machen es zusätzlich einfach, einen Nachtplatz zu finden.

Zelten in einem Park in Voss

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.