Montserrat #3

Abendruhe

Auf der Fahrt nach oben werden die Felsen immer spektakulärer. In Serpentinen schlängelt sich die Straße hinauf und vor uns erscheint die Gebirgskette Montserrat. Kurz vor Sonnenuntergang besuchen wir das Benediktinerkloster. Der angelegte Parkplatz lässt vermuten, wie viel hier zur Hochsaison los ist. Umso mehr genießen wir die Ruhe, es sind kaum noch Besucher unterwegs. Nach einem kurzen Blick ins Kloster und einem Besuch bei der schwarzen Madonna suchen wir uns einen schönen Stellplatz für die Nacht.

Benediktinerkloster Montserrat

Gipfelstürmer

Der Sonnenaufgang ist hier magisch. Vor uns ragen die zerklüfteten Sandsteinfelsen in den Himmel und der Nebel zieht vom Tal hinauf. Für einen kurzen Moment färbt sich alles rot. Als wir gerade frühstücken und das Naturschauspiel bewundern, klettern unsere Nachbarn aus ihrem alten Mercedes Bus. Fabi, Sophi und Heike sind sofort begeistert, als wir eine Wanderung zum Gipfel vorschlagen. Der Weg geht steil im Flussbett hinauf, das Geröll erschwert uns oft das Gehen. Doch oben werden wir mit der besten Aussicht belohnt. Hunderte kleine Felsgipfel ragen in die Höhe. Wir verabschieden uns von den anderen, da wir die Nacht hier oben verbringen möchten. Die Zeit bis zum Sonnenuntergang vertreiben wir uns mit Vögel füttern. Ein Rotkehlchen frisst mir am Ende sogar aus der Hand.

Wanderung mit Fabi, Sophi & Heike
Geduld wird belohnt

Klosterpfad

Kurz vor der Dunkelheit schlagen wir unser Zelt auf und genießen es, endlich wieder in der Natur zu übernachten. Früh am Morgen machen wir uns auf den Rückweg. Dieses Mal auf einem Rundweg durch das Gebirge. Nach eineinhalb Stunden können wir in der Ferne das Kloster Montserrat erkennen. Und nach einer Vielzahl an Stufen stehen wir wieder davor.

Besuch bei unseren Nachbarn »Fabi & Sophi«

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