Weltwunder Machu Picchu #18

Zwischen Schienen und Dschungel

Vom Sacred Valley aus wollen wir zum wohl bekanntesten Ort Perus reisen: Machu Picchu. Auf der Karte sieht die Strecke nicht weit aus. Doch die Serpentinen und die hohen Pässe überraschen uns. Sie sind mehr als beeindruckend.

Keiner hat uns gesagt, wie schön das Tal zum Machu Picchu ist. Zum Glück finden wir einen Platz für unser Zelt, abseits der Hotelstadt »Aguas Calientes«. Gefühlt zelten wir im Dschungel, umgeben von Vögeln und Schmetterlingen. So können wir uns von den letzten Tagen erholen. (Flo)

Ticket ins Reich der Inka

Da die Fußball-WM viele Menschen vor die Fernseher lockt und gleichzeitig das größte Festival in Cusco stattfindet, ist überraschend wenig los. Zu unserer Freude bekommen wir bereits für den nächsten Tag genau die Tickets, die wir uns wünschen. Entgegen unserer Befürchtungen müssen wir also nicht drei Tage warten oder hoffen, eines der letzten begehrten Tickets zu ergattern.

Es ist erstaunlich, wie gut alles organisiert ist. Man fühlt sich nicht überrannt, da alle Wege vorgegeben sind. Wir freuen uns und genießen den besonderen Abend. (Flo)

Weitere Eindrücke

Couchsurfing-Einladung nach Urubamba

Eigentlich wollten wir zurück nach Cusco und von dort weiter in die Berge reisen. Doch dann erhalten wir über Couchsurfing eine Einladung nach Urubamba – zurück ins Heilige Tal. Ohne lange zu überlegen, sagen wir zu. Den persönlichen Austausch mit Einheimischen haben wir in den vergangenen Wochen sehr vermisst.

Unser Gastgeber Santiago ist selbst noch unterwegs. Stattdessen werden wir herzlich von seiner Haushälterin und seinem fünfjährigen Sohn Anuk empfangen, der uns stolz das Haus zeigt. Seine Mutter ist Amerikanerin und gerade auf Geschäftsreise in Indien. Dadurch wächst Anuk zweisprachig auf und wir können uns mit ihm unterhalten.

Wir gehen zusammen klettern, spielen mit Anuk und genießen die vielen guten Gespräche mit Santiago. Dankbar für die gemeinsame Zeit und den Einblick in ihr Leben vor Ort, reisen wir nach einer Woche weiter. Der Abschied fällt uns schwer. (Jamila)

Hund Lukas, Santiago, Anuk, Flo & Jamila
Schon die Inka nutzten die Salzterrassen von Maras zur Salzgewinnung.
Die Salzterrassen von Maras werden bis heute von Hand bewirtschaftet.
Mais ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Region.
Kletternachmittag im Sacred Valley
Der riesige Blütenstand einer Agave
Mit dem günstigen »Menú del Día« wird man dank der großen Portionen mehr als satt.
Im Sammeltaxi reist unser Mitfahrer mit einer Kiste voller Küken.
Der Mototaxi-Fahrer nimmt seinen kleinen Sohn einfach mit zur Arbeit.

Weitere Eindrücke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert