Vorbereitung

Warum per Anhalter?

Hippie Trail

Manch einer nennt es Trampen, der nächste per Anhalter fahren und im Englischen heißt es Hitchhiken. Gemeint ist damit immer das Gleiche: An der Straße warten, bis man eine kostenlose Mitfahrgelegenheit bekommt oder wie die Neuseeländer so gerne sagen »get a lift«.

Manch einer nennt es Trampen, der nächste per Anhalter fahren und im Englischen heißt es Hitchhiken. Gemeint ist damit immer das gleiche. An der Straße warten bis man eine kostenlose Mitfahrgelegenheit bekommt oder wie die Neuseeländer so gerne sagen »get a lift«.

Hitchhiken ist keine neue Erfindung, schon in den 60er bis 90er Jahren wurde Hitchhiken oft von jungen Menschen als preiswerte Reisemöglichkeit genutzt. Besonders beliebt war der Hippie Trail von Europa bis nach Indien. Noch heute trifft man auf dieser Strecke einige junge Reisende, wenn auch deutlich weniger als in der Vergangenheit.

Anders als geplant

Ursprünglich wollten wir nach der Weltreise für ein paar Monate mit unserem VW Caddy durch ganz Europa fahren. Gleitschirm-, Kletter- und Surfausrüstung mitnehmen und viel Zeit für Sport haben. Die Reiseröllchen am Bauch weg trainieren und wieder fit werden.

Nun waren wir neun Monate länger als geplant unterwegs. Haben uns ohne feste Route einfach treiben lassen und an schönen Orten mehr Zeit verbracht. Uns ist klar geworden, dass ein paar Monate für ganz Europa viel zu wenig sind und wir uns lieber auf ein paar Länder fokussieren sollten. Auch an unserem derzeitigen Reisestil möchten wir nichts verändern, außer dass wir unsere Gleitschirme mitnehmen. Damit wir alles selbst tragen können, müssen wir auf unsere anderen Sportgeräte verzichten.

Daumen raus für die Umwelt

Uns gefällt das Einfache, mit nur wenig unterwegs zu sein und sich auf das, was man selbst tragen kann, zu beschränken. Zu sehr lieben wir die Ungewissheit, das Spontane, was auf uns zu kommt, wohin wir uns treiben lassen und welchen Menschen wir heute begegnen werden. Wie lange müssen wir an der Straße warten, bis das erste Auto hält und wohin wird es fahren? Sharing wird immer wichtiger in unserer Gesellschaft. Wir teilen Zeit und Strecke mit unbekannten Menschen. So werden manchmal Fremde zu Freunden. Zwar sind wir abhängig von Anderen, haben aber auch keinerlei Kosten für Transport und belasten nicht unnötig die Umwelt.

Ausgerüstet mit Zelt und Kocher sind wir flexibel und mit dem Jedermannsrecht können wir fast überall unser Zelt aufstellen. Die langen Tage in Norwegen machen es zusätzlich einfach, einen Nachtplatz zu finden und die Natur zu genießen.

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