Arequipa – Vegetarisches Paradies
Arequipa ist uns gleich sympathisch, da alles, was man braucht, in Fußweite liegt. So gehen wir jeden Tag in ein vegetarisches Restaurant um die Ecke, tummeln uns auf dem Markt und erkunden die Gassen.
Schon eine Busfahrt ist hier ein Abenteuer, denn der Bus fährt los, sobald der letzte Fahrgast durch die Tür gesprungen ist. Alte Leute steigen ein, sie kommen kaum die Stufen hoch. Dafür muss man nicht zu einer bestimmten Haltestelle laufen – man winkt einfach am Straßenrand, und der Bus hält. Bezahlt wird beim Aussteigen, z. B. fünfzig Cent in der Stadt, egal wie lange man fährt. Immer wieder steigen Verkäufer ein und verkaufen Wackelpudding mit Sahne oder anderen Snacks. (Flo)





Per Anhalter ins Colca-Tal
Wir hitchhiken Richtung Colca Tal und werden von einem Ingenieur für Minenfahrzeuge mitgenommen, der seine Mutter besuchen will. Er erzählt, dass sein Bruder in Frankfurt lebt und er selbst schon öfter in Spanien war.
In der Ferne sehen wir den aktiven Vulkan. Deutlich steigen Rauchwolken auf. Entlang des Flusses gibt es viele heiße Quellen zum Planschen. Viele Einheimische haben sicherlich kein warmes Wasser zuhause wie wir aus der Leitung. Neben der kostenpflichtigen Quelle gibt es auch eine kostenlose für Einheimische; hier wird Wäsche gewaschen und die Kinder ordentlich gereinigt.
Wir hitchhiken weiter, und Alejandro nimmt uns auf seinem Transporter mit. Wir steigen in Cabanaconde aus. Ein älterer Herr feiert uns richtig, weil wir per Anhalter unterwegs waren. Auch wenn es hier eher eine Mitfahrgelegenheit mit geteilten Spritkosten ist.
Am Straßenrand tragen Frauen ihre Kinder oder ihre Ware in bunten Tüchern auf dem Rücken. Aber auch sehr viele Männer tragen hier die Kinder, wenn auch nicht im Tuch. (Flo)







Hinab ins Tal
Müde von der kalten Nacht mit Eis auf dem Zelt stehen wir in Cabanaconde (3.296 m) früh auf, um der Mittagshitze zu entgehen. Gleich zu Beginn steigen wir rund 1.200 Höhenmeter in den Canyon hinab – einen der tiefsten der Welt. Die Wanderung führt uns in drei Tagen mit Übernachtungen bei den heißen Quellen von Llahuar und in San Juan durch den Canyon. Schon bald entdecken wir die ersten Kondore am Himmel und beobachten Bauern, die den Mais noch von Hand ernten. Die Sonne brennt, und zur Abkühlung springen wir in einen eiskalten Bach. (Flo)



























