Mucho frío, mucho Fitz Roy
Von einem jungen deutschen Paar werden wir mitgenommen. Sie erzählen, dass sie vor einigen Jahren nach Costa Rica ausgewandert sind, dort ein eigenes Restaurant geführt haben – bis das Heimweh sie zurück nach Deutschland brachte. Heimweh haben wir noch nicht, aber wir merken, dass uns langsam die Energie ausgeht. Nachts fallen die Temperaturen oft unter 0 °C und der Schlaf im Zelt wird zunehmend anstrengend.
Auf halbem Weg zum Fitz Roy treffen wir überraschend die Holländer wieder, denen wir schon bei der Grenzüberschreitung begegnet sind. Sie sind erschöpft vom steilen Aufstieg, der uns noch bevorsteht.
Als wir oben an der Lagune ankommen, sind wir plötzlich allein. Wo sich sonst hunderte Menschen drängen, gehört dieser Ort am späten Abend nur uns. Es hat etwas Magisches. Immer wieder zieht eisiger Wind vom Gletscher herüber, und wir ziehen alles an, was wir dabeihaben.
Erst im Dunkeln steigen wir die rund 500 Höhenmeter zum Camp ab, wo unser Zelt auf uns wartet. Die Nacht ist hart, und am nächsten Morgen kriechen wir steif aus dem Zelt. Völlig übermüdet machen wir uns schließlich auf den Rückweg. Wir treffen eine Entscheidung: Hier setzen wir den südlichsten Punkt unserer Reise. Ab jetzt soll es nur noch Richtung Norden gehen, in der Hoffnung, dass es bald wieder wärmer wird. (Flo)





























2 Gedanken zu „El Chaltén #7“
Bibber, frier… das Kaisergebirge ist ja dagegen ein Bergerl….. Trotzdem Frohe Ostern!!!
hammer Bilder! weiterhin gute Reise!