Das Heilige Tal der Inka #17

Inti Raymi in Cusco

Die Vorbereitungen für Inti Raymi sind in Cusco schon im vollen Gange. Die ersten Tanzgruppen ziehen durch die Straßen. Für uns fühlt es sich wie Karneval an. Begeistert von den Kostümen und der Ausstrahlung der Tänzer bummeln wir über den bunten Platz. (Flo)

Gegrillte Meerschweinchen :-O

Eindrücke aus Cusco

Ein Garten voller Kolibris

In Pisac treffen wir Emma aus Deutschland. Gemeinsam schauen wir uns die am Berg gelegene Inka-Ruinen an. Was uns nicht gleich auffällt, sind die vielen Löcher in den steilen Felswänden am Berg. Hier wurden tausende Inkas begraben. Später wurden die Gräber von Grabräubern geplündert. Von der Festung aus geht es über steile Stufen zurück ins Tal.

Mit dem Zelt übernachten wir an einem besonderen Ort: einer Kolibri-Auffangstation. Hautnah und ohne Feinde fliegen hier viele verschiedene Kolibri-Arten durch die Luft. Akrobatisch trinken sie Sirup aus unseren Händen und jagen sich gegenseitig durch den Garten. (Flo)

Einer der kleinsten Vögel der Welt
Stundenlang könnten wir den kleinen Kolibris zusehen, wie sie durch den Garten fliegen.

22 Kilo Gas auf dem Rücken

In Ollantaytambo schlagen wir unter neugierigen Blicken unser Zelt auf. Auf dem Campingplatz sind auch Sherpas zu Gast. Sie waschen ihre Sachen und bereiten sich auf den Rückweg vor. Sie waren auf dem wohl bekanntesten Trek Perus unterwegs, dessen Ziel Machu Picchu ist.

Jamila fragt einen Sherpa, ob er die große Gasflasche mit auf den Trek genommen hat. Er lacht und sagt auf Englisch: »Voll, 22–23 kg Gas« und zeigt auf seinen Rucksack. Daran hängt sogar ein Plastiktisch. Unglaublich, was alles den Berg hinaufgetragen wird, nur für den Luxus eines Tisches. (Flo)

Die Terrassen der Inka-Ruinen von Pisac.
Die Felswände von Pisac waren eine der größten Begräbnisstätten der Inka.
Gemeinsam mit Emma bestaunen wir die unglaubliche Präzision der Inka.
Hier findet jeder etwas. Wir decken uns mit warmen Pullis ein. Doch Vorsicht: Nicht alles, was als Alpaka angepriesen wird, ist auch wirklich Alpaka.
Die Kinder werden in traditionellen, bunten Tüchern auf dem Rücken getragen.
Hühnchen »Pollo« ist hier besonders beliebt.
Peru ist die Heimat der Kartoffel – hier gibt es Tausende Sorten, die bis heute in den Anden angebaut werden.
Auch in Ollantaytambo erkunden wir eine beeindruckende Inka-Ruine.

Weitere Eindrücke

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