Reisebericht

#2 Über die Grenze nach Norwegen

Noch vor der Fähre steigen wir in ein Auto ein und hitchhiken so nach Dänemark. Gezahlt wird pro Auto und der Fahrer freut sich, dass wir seinen Enkel beschäftigen. Über die Øresund Brücke geht’s nach Malmö. Wir steigen aus und betreten schwedischen Boden.

Küste von Göteborg
Mit einem Truck durch Schweden

Ein Satz mit X

Oft wird uns erzählt, dass die Schweden etwas skeptisch seien. Nach den langen Wartezeiten glauben wir das gleich. Bei Regen kommen wir in Göteborg an und übernachten auf einem Spielplatz. Am nächsten Tag wollen wir zwei Fluggebiete erkunden. Die Information stellen sich jedoch als veraltet und ungeeignet heraus. Noch am selben Tag fahren wir über die Grenze nach Norwegen. Aber nicht ohne vorher noch einmal günstig in Schweden eingekauft zu haben. An einem ruhigen See schlagen wir unser Zelt auf und waschen unsere Sachen.

Kochen am See
Einkauf in Schweden
Sillva’s erste Hitchhiker

Polaroid und Bier

Erstaunlich schnell werden wir von Norwegern mitgenommen. Der Tunnel führt unter dem Oslofjord durch. Steil geht es nach unten und schließlich wieder an die Oberfläche. Super spontan finden wir einen romänischen Couchsurfer und können bei ihm in Drammen übernachten. Valentin ist Autolackierer und lebt seit fünf Jahren in Norwegen. Wir werden herzlich mit Bier und Essen empfangen und haben eine tolle Zeit zusammen.

Polaroid-Sammlung von Couchsurfern
Couchsurfing in Drammen

Erster Aufwind

Das Wetter ist vielversprechend und wir machen uns schon am frühen Morgen auf den Weg nach Egge. Einem kleinen Dorf, 30 Kilometer westlich von Oslo. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir schon den Startplatz »Eggekollen«. Ein paar Piloten sind schon startbereit und geben uns eine kurze Einführung zum Fluggebiet. Mit Blick auf den Fjord soaren wir über eine Stunde am Berg entlang. Ein schöner erster Flug, hoffentlich folgen noch viele weitere.

Startplatz Eggekollen
Flo ist startbereit
Aussicht genießen
Soaren am Eggekollen

Abendflug

Das Wetter kann an einem Tag sehr vielseitig sein. Von nebelig, regnerisch, stürmisch bis Sonnenschein ist alles dabei. Doch bei 18 Stunden Tageslicht hat man höhere Chancen ein Zeitfenster zum Fliegen zu erwischen. So entscheiden wir uns spontan für einen Abendflug. Wir trampen vor der Haustür los und haben mal wieder Glück. Der Fahrer fährt uns bis zum Wanderparkplatz. Am »Solbergasen« Startplatz angekommen geht es in die Luft. Noch nie waren wir um 10 Uhr abends fliegen.

Hike & Fly am Solbergasen

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